Presse

Interview mit der Basler Zeitung:
Tears - das sind vier Frauen zwischen 20 und 25 Jahren. Vor gut zwei Jahren gingen sie aus dem Fernsehformat «Popstars» hervor. Mit neuer Single und CD wollen sie es 2004 noch einmal wissen.
Interview: Sabine Lüthi
Die letzte Frage des 20 Minuten dauernden Interviews stellt nicht die Interviewerin. Tiffany, die redegewandteste Frau der Retorten-Gruppe Tears, fragt: «Wie viel unseres Gesprächs wird in der Zeitung erscheinen?» - «Warum?» - «Wenn wir schon mal so ein langes Interview geben, wäre es schade, wenn davon nur ein Bruchteil erscheinen würde. » Zumal sie dabei ja auch noch fast verhungert sind. Schon bei ihrem Eintreffen machten sich grundsätzliche Bedürfnisse bemerkbar. Als die Lifttüre im Studio von Radio EXTRA BERN aufschwingt, und sich die Tears 15 Minuten zu spät mit Sonnenbrille und Baseballmütze präsentieren, müssen sie zuerst alle einmal aufs Klo. Natürlich, auch Stars müssen mal.
Ich dachte, Tears gibts nicht mehr.
Tiffany: Gestorben sind wir jedenfalls noch nicht.
Wo treibt ihr euch denn rum?
Evelyn: Viel in Deutschland. Wir waren 17 Mal Support für DJ Bobo im 2003. Wir haben auch Aufnahmen gemacht für ein neues Album, das im Sommer auf den Markt kommt.
Tiffany: In unserem neuen Album steckt viel Arbeit. Wir müssen neue Songs finden, sind viel im Studio. Das kriegen die Leute halt nicht mit. Wir suchten auch ein neues Management.
Gibt es auf dem Album Songs, die ihr geschrieben habt?
Amanda: Das ist gar nicht unser Ziel. Für uns zählt, dass wir ein cooles Album rausbringen mit Songs, die uns gefallen. Ein Album, von dem wir sagen können: Wow, huere geil, dafür haben wir viel gearbeitet. Das haben wir nämlich auch!
Ihr kauft die Songs ein.
Tiffany: Ja, wir haben viele tolle Songs von Produzenten aus Schweden, Australien, Amerika, Frankreich, England angeboten erhalten. Wir konnten aussuchen, welchen Song wir aufnehmen wollten.
Wer glaubt noch an euch ausser ihr selbst?
Romina: Die Frage muss lauten: Wer glaubt nicht an uns? Universal, unsere Plattenfirma, und unser Management glauben an uns. Täglich mailen uns Fans und Freunde, die uns Komplimente machen. Wir orientieren uns an den positiven Feedbacks.
Tiffany: All die Leute, die bis heute nicht an uns geglaubt haben, können dies spätestens ab jetzt tun! Es ist schliesslich nicht alltäglich, dass eine Casting-Gruppe nach zweieinhalb Jahren noch existiert. Ja, es gibt uns noch, und unsere neuste Single heisst: «I Found Love».
Amanda: Das Wichtigste ist sowieso, dass wir an uns glauben.
Könnt ihr von der Musik leben?
Tiffany: Ja, das klappt. Auch dank den vielen Shows, die in Deutschland produziert werden. Darum waren wir 2003 mehr in Deutschland unterwegs. In der Schweiz gibts davon zu wenige.
Wird Deutschland auch künftig euer Markt sein?
Tiffany: Priorität hat für uns schon die Schweiz. Obwohl in Deutschland der Markt einfacher ist. Mit einem Auftritt in der Zeitschrift «Bravo» kannst du gleich drei Länder abdecken.
Vor einem Jahr wart ihr ja schon in «Bravo».
Evelyn: Das stimmt. Aber ein Auftritt in «Bravo» ist immer der Hammer. Die Zeitschrift hat eine Megaauflage.
Bevor «Bravo» euch gross rausbringt, könntet ihr das Schweizer Skiteam am Lauberhorn unterstützen.
Amanda: Natürlich würden wir das! Wenn wir die Möglichkeithätten, den Lauberhorn-Song zu singen, wäre das mega! Leider kam niemand auf die Idee.
Was haltet ihr von «MusicStar»?
Amanda: Wir schauen ab und zu rein. Der Markt ist mit Casting-shows übersättigt. Als wir vor zwei Jahren in der Sendung «Popstars» auf TV3 entdeckt wurden, war das ganz anders. Alle wollen heute Stars sein!

Interview bei www.gay.ch
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(09.12.03/lp) Die vier Girls der schweizer "Popstars"-Gruppe TEARS haben bei uns ein Besuch abgestattet. Unkompliziert und locker haben sie unsere Fragen beantwortet. Ihre neue Single "I Found Love" ist am 8. Dezember 2003 erschienen. | ||
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